Rezept:
Man nehme zermahlene Hirse, Hirsemehl oder Sorghun und mische sie mit zerriebenen, trockenen Datteln. Nun gibt man getrockneten Ziegenkäse dazu und verdünnt die Mischung mit Milch oder Wasser, je nach Geschmack mit Zucker abrunden und kühl stellen.

Dieses Rezept eines „Wüstenmüslis“ der Tuareg gab im August 2002 die Idee zu der Namensgebung. Denn so unterschiedlich die Zutaten des Rezeptes sind, so vielseitig ist die Musik nach der wir mit und ohne Choreographie tanzen.

Tribal style dance (tribe=engl.=Stamm)
bedeutet wörtlich Stammestanz. Diese Tanzform ist eigentlich ein reiner Phantasietanz, der verschiedene Bewegungsformen aus unterschiedlichen Kulturen miteinander kombiniert. Die folkloristische Wirkung entsteht durch die teilweise authentischen Bewegungen und volkstümlichen Kostümen. In diesem Tanz werden völlig neue Möglichkeiten in der Musikwahl und Musikkombination eröffnet und die schönsten Tanzelemente verschiedener oriental. Tanzrichtungen miteinander verbunden.

Entstanden ist diese ethnische Tanzfusion in den 60er Jahren in Kalifornien. Die bekannteste amerikanische Tribalgruppe (FCBD) Fat Chance Belly Dance prägte diese Tanzform, bei der das gemeinschaftliche Tanzen im Vordergrund steht. Tribal kann als Choreographie gezeigt werden oder auch als Improvisation, die auf nonverbale Kommunikation (Kommandos) beruht.

Eine ständige, gruppenabhänige Weiterentwicklung dieser Tanzform zeigt mittlerweile auch in Deutschland einige tolle Facetten des Tribal style dance. Durch eine umfangreiche und komplexe Tanztechnik entsteht die Gruppendynamik, die die erdige, erhabene und archaische Ausdrucksweise der Gruppe zeigt. Untermalt wird dies noch von der gruppenindividuellen Kostümierung, die phantasievoll die unterschiedlichsten Materialien miteinander kombiniert.